Kino Kosmos

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Das Kino Kosmos war mit gut 1000 Plätzen das größte Lichtspielhaus in der DDR. Es wurde nach den Plänen des Architekten Josef Kaiser in den Jahren 1961 und 1962 in der Karl-Marx-Allee zwischen den U-Bahnhöfen Weberwiese und Frankfurter Tor erbaut.
Nach der Wende wurde das Kosmos zum ersten Multiplex Kino in Berlin umgebaut, in dem 9 weitere Kinosäle um den alten Großsaal halb unterirdisch herumplatziert worden sind. Nach der Insolvenz der Betreibergesellschaft UFA, musste das Kosmos trotz Protest, schwarzer Zahlen und potentieller neuer Betreiber schließen, da der grüne Bezirksbürgermeister Schulz gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter auf Druck von UCI und Cinestar lieber keinen Filmbetrieb mehr wünschten. Bürgermeister Schulz wünschte sich eine Verjüngung der verschlafenen Karl-Marx-Allee und so wurde aus dem beliebten Kino eine Großraumdisko. Versuche ein Musical in einem der Säle zu installieren schlugen jedoch mangels Publikuminteresse fehl.

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